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48 Stunden in Tallin

27.11.2017

Tallin, gegründet im frühen Mittelalter, schickt Dich nicht nur zurück in die Vergangenheit, sondern zeigt Dir auch seine modernen Seiten. Estlands Hauptstadt ist ideal für einen Kurztrip. Die Kulturstadt ist ganz praktisch zu Fuß zu erkunden, da alle wichtigen Hotspots sich im Stadtzentrum befinden. Ganz kompakt und grün liegt die sie direkt an der Ostsee und bietet historisches Sightseeing, vielfältiges Nachtleben, kulinarische Highlights und moderne Kulturszenen.

Sightseeing in Tallin

Tallin hat ein besonderes Flair. Die Altstadt mit seinem Kopfsteinpflaster, den gotischen Gebäuden und seiner Stadtmauer zählt nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten in Europa. Hier findet man während seines Stadtrundganges auch die älteste Apotheke Europas, die seit 1422 ununterbrochen betrieben wird. Auch das Rathaus ist das einzige seiner Art und wie ursprünglich erhalten aus dem 13 Jahrhundert. Die 2 Kilometer lange Stadtmauer mit ihren vielen Türmchen lädt zu einem Spaziergang ein. 

Man hat außerdem die Möglichkeit der Dicken Margarethe, dem alten Wehrturm, einen Besuch abzustatten. Der zentrale Rathausplatz in der Altstadt ist umgeben von Kaufmannshäusern mit gotischen Fassaden und zahlreichen Straßencafés. Hier finden auch Wochen und Weihnachtsmärkte statt, auf denen man das ein oder andere Schmuckstück aus Bernstein ergattern kann.

Sightseeing Tallin

Shoppen in Tallin

Wer das Altstadtflair nicht links liegen lassen möchte und trotzdem up to date sein will, lässt sein Shopping Herz entlang der Straße Viru und Müüprivahe höher schlagen. Auch Flohmarktfreunde kommen nicht zu kurz und finden auf dem Balti Jaama Turg Market sicher das ein oder andere Fundstück. Direkt hinter dem Bahnhof gibt es alles was man für den Alltag gebrauchen kann. Von Kleidung, Ersatzteile, Obst und Gemüse sowie alten Schätzen aus der Sowjetunion gibt es alles Mögliche.

Als Mitbringsel für zu Hause sind handgefertigte Produkte aus Estland immer eine gute Wahl, wie z. B. handgestrickte Wollpullover mit Folkloremotiven, lustige Filzhüte, Glaswaren oder Küchenutensilien aus Wacholderholz. Übrigens haben in ganz Tallinn nahezu alle Einkaufszentren jeden Tag geöffnet. Besser geht’s nicht, oder?

Essen gehen in Tallin

Falls der Magen mal knurren sollte, muss man in Tallinn nicht lange suchen. Man kann es sich hier definitiv gut gehen lassen. Ob Cafés, Kneipen oder Restaurants. Auswahl gibt es genug von traditioneller Bauernküche bis zur modernen Gourmetküche. 

Besonders zu empfehlen ist das Manna La Roosa, Club, Bar und Restaurant in einem. Es behauptet von sich die besten Cocktails in Town zu machen. Bei einem Gläschen Wein und leckerem Seafood fühlt man sich hier etwas wie in der Villa Kunterbunt.

Tallin-Tipp

Mein absoluter Fotohotspot liegt unweit der Altstadt direkt am Ufer der Ostsee. Tallinns alte Stadthalle, die Tallinna Linnahall, liegt schwer und massiv an seinem Platz. Der Betonklotz wurde 1980 zu Sowjetzeiten erbaut, der einst für die olympischen Sommerspiele, als Mehrzweckhalle und Konzerthalle genutzt wurde. Auf den ersten Blick ein erschreckender Anblick aber von hier oben aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Hafen, die Weite der Ostsee und auf die Altstadt. Heute stillgelegt verfällt das Gebäude weitestgehend, bietet Fotografie-Liebhabern aber ein super Set.


Noch ein Tipp zum Schluss: Es gibt einige tolle Aussichtspunkte in der Altstadt. Am besten haben mir der Kohtuotsa-Aussichtspunkt mit tollem Blick auf den Osten der Altstadt und der Piiskopi-Aussichtspunkt im Westen gefallen.

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Tallin Skyline

Bilder: Pixabay

Guter Beitrag?
 
 
 

Autor

48 Stunden in Tallin

Melanie Graf