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Triest: Das Wien am Meer

22.03.2018

Wusstest du, dass Triest 500 Jahre lang zu Österreich, genauer zum Habsburger Reich Österreich-Ungarn gehörte? Den österreichischen Einfluss spürt man noch heute, zum Beispiel anhand der Architektur. Prächtige Häuser, wie sie in Wien oder Prag zu finden sind, schmücken das malerische Bild der Hafenstadt an der Adria.

Architektur & Geschichte Triests:

Architektonische Vielfalt kann man in Triest en masse entdecken und dennoch sieht das Stadtbild von Triest unglaublich harmonisch aus. Die Architektur der Stadt am Meer spiegelt ihre facettenreiche Geschichte wider. 


Denn Triest weist nicht nur österreichischen Einfluss auf, die Stadt an der Grenze zu Slowenien ist über Jahrhunderte hinweg der Mittelpunkt gewesen, an dem lateinische, germanische und slawische Zivilisation aufeinandertrafen und sich beeinflussten. Aber auch die griechische und jüdische Kultur hinterließen ihre Spuren und diese Multikulturalität zeigt sich noch heute im sonst eher konservativen Italien. 


So steht beispielsweise im Zentrum von Triest die aufwändig verzierte serbisch-orthodoxe Kirche neben der katholischen Kirche, die in klassischer Architektur erstrahlt. Etwas außerhalb von Triest kann man das berühmte Teatro Romano erkunden, das während des Römischen Reiches erbaut wurde und noch heute gut erhalten ist. 


Ganz traditionell italienisch ist die Altstadt von Triest. Die vielen, verwinkelten Gassen in bunten Farben erinnern, an das Italien, das man aus der Toskana kennt.

Triest Canal Grande

Triests Kultur & Sehenswürdigkeiten:

Dass es an kultureller Vielfalt in Triest nicht fehlt, hast du sicher schon erahnt. Bei der diversen Geschichte auf die Triest zurück-blicken kann, ist das aber auch kein Wunder. Viele Künstler haben Triest aufgesucht und die Stadt zu ihrer Inspirationsquelle gemacht. Wenn man durch Triest flaniert, erhascht man ihre Gesichter, denn sie sind in Form von Statuen verewigt, die in der ganzen Stadt verteilt sind.

Sehen und gesehen werden macht in Triest übrigens besonders viel Spaß. Daher lohnt es sich die Stadt zu Fuß zu erkunden und bei der großen Auswahl an Restaurants, Cafés und Bars kommt man an ausreichend Locations für Verschnaufpausen vorbei. Denn wie sagt man so schön: „Der Weg ist das Ziel“ – und in Triest trifft das voll und ganz zu. Wem Venedig gefallen hat, es aber als zu überlaufen und schmutzig empfand, der wird Triest lieben, denn der Canal Grande bringt ein venezianisches Flair an den Osten der Adria.

Die Stadt erkunden und einen atemberaubenden Ausblick genießen, kann man besonders gut indem man an der Piazza Oberdan in die Tram Nummer 2 einsteigt. Diese fährt den steilen Weg vom Zentrum am Meer hoch in die Karstberge und bestreitet dabei über 300 Meter Höhenunterschied - instagramreife Bilder sind also garantiert. Den unbezahlbaren Ausblick auf die Natur und das weite Meer bekommt man dabei zum kleinen Preis.
Mehr Naturspektakel gefällig? Die Grotta Gigante, eine der weltgrößten begehbaren Höhlen, im Karst oberhalb von Triest - ist ein schönes Ausflugsziel.

Ein weiteres Must-Visit Ziel ist das Schloss Miramare im benachbarten Örtchen Duino. Allein der Weg über die Küstenstraße hin zu Miramare ist die Reise wert, denn man bestaunt dabei malerische Dörfer an der adriatischen Küste. In Miramare angekommen, sollte man sich das Meeresspektakel nicht entgehen lassen, denn hier befindet sich der erste Meerespark Italiens und bringt seine Besucher mit Riffen, feinen Sänden und einer üppigen Tiervielfalt zum Staunen.

Auch das Castello di San Guisto ist einen Besuch wert, allein schon wegen des Ausblicks. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, ist hier richtig und kann einiges nachlesen und entdecken.


Kultur findet in Italien auf den Piazzas statt, denn hier trifft man sich und genießt das Leben. Denn was Triest so besonders macht, lässt sich nicht mit der Anreihung seiner Sehenswürdigkeiten zusammenfassen oder gar beschreiben. Das einzigartige Flair der Stadt ist viel mehr ausgezeichnet durch das Lebensgefühl, das die Triestiner in sich tragen und diese herzliche, mediterrane Atmosphäre ist besonders auf der Piazza unita d‘italia spürbar.

 
 

Kulinarische Gaumenfreude in Triest:

Auch die Kaffeekultur für die schon das zauberhafte Wien berühmt ist, gehört genauso zu Triest, wie das Meer zur mediterranen Stadt gehört. Geprägt durch Illy, dem Kaffeeunternehmen aus Triest, wird Triest auch „Stadt des Kaffes“ genannt. Kulinarisch hat die italienische Stadt an der Adria natürlich noch viel mehr zu bieten.

Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Pasta und regionale Gerichte, in denen italienisches dolce Gusto mit österrreichischen Gerichten vereint wird, verwöhnen jeden Gaumen und die ausgezeichneten Weine runden das Geschmackserlebnis ab. Da gilt es nur noch La dolce Vita zu genießen.

Sport & Strände in Triest:

Die massiven Felswände, die Triests Hintergrund bilden, sind nicht nur zum Bestaunen, sondern auch zum Wandern und Klettern gut geeignet. Jedes Jahr findet in Triest ein berühmtes Segeltreffen statt und das Meer sieht von oben aus, als wäre es voller Vögel, denn dann tummeln sich über 2000 Regatten an der Küste Triests.

In Punkto Strände steht Triest dem Traditionsreichtum seiner Geschichte in nichts nach, denn der wohl bekannteste Strand La Lanterna ist aufgeteilt in einen Bereich für Männer und in einen separaten Bereich für Frauen und Kinder bis 12 Jahre. Zwischen den zwei Bereichen befindet sich eine, nicht allzu hohe Mauer, auf der häufig Karten gespielt und sich unterhalten wird, als säße man gemeinsam an einem Tisch. Die Debatte um das Bestehen oder Entfernen der Mauer ist fast so lang wie die Mauer selbst, doch die Mehrheit der Triestiner hält an seiner Mauer fest. Der Strand ist ausgestattet mit einem Imbiss, Umkleiden und Toiletten.

Weitere Bademöglichkeiten bietet der Strand Ausonia, der an einem Steg entlang führt und ein breites Unterhaltungsangebot mit Restaurants und Wassersport bietet. Für Familien mit Kindern sind auch „ I topolini“ zu empfehlen. Hierbei genießt man von 10 halbrunden Terassen aus Beton, einen leichten Einstieg ins Meer. Duschen, Umkleidekabinen und Toiletten sind hier vorhanden. Außerdem sorgen Rettungschwimmer für die Sicherheit der Badegäste.

Wer nichts von Betonstränden hält, besucht am besten den Ginestre Strand: einem wahren Erholungsort. Hier findet man einen ruhigen und natürlichen Strand vor, der aus feinem Kies ist und durch die angrenzenden Pinienbäume auch Schatten bietet. Sonnenanbeter werden hier glücklich, aber auch Schatten ist geboten.

Triest Strand

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Autor

Triest: Das Wien am Meer

Sandra Kosic